Barbara WOLF - WICHA Politik - Wissenschaft - Kunst
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Marie Jahoda sozialwissenschaftliche Studien, Band 2 (Slowenien - Transformationsforschung)

Jure Vidmar: Democratic Transition and Democratic Consolidation in Slovenia. Frankfurt a.M.: Peter Lang GmbH 2008, 252 Seiten (ISBN 978-3-631-57075-3)

Die Publikation beruht weitgehend auf einer Dissertation, die Jure Vidmar 2006 an der Universität Salzburg, Fachbereich Politikwissenschaft, zur Erlangung des Doktorats eingereicht hat. Der Autor ist in Ljubljana, Slowenien, geboren und hat seine Studien der Internationalen Beziehungen, Politikwissenschaft und Recht an den Universitäten Ljubljana, Salzburg, Nottingham absolviert. Als Austauschstudent konnte er sein Wissen an der Universität in Oklahoma vertiefen.

Gerade als Slowene ist sich Vidmar bewusst, als Wissenschafter die entsprechende Distanz zu wahren. Andererseits ist es ein Vorteil, den Wandel in seinem Land miterlebt zu haben und Zugang zu Quellen zu haben, die anderen nicht leicht (Sprache!) zugänglich sind. Vidmar untersucht den Demokratisierungsprozess in Slowenien und vergleicht ihn mit anderen Ländern (nicht nur aus ehemaligen kommunistischen Ländern). Spannend ist der theoretische Einstieg, in dem das Konzept der Demokratie  und die einzelnen Stadien der "transition" bis hin zur "consolidation" beschrieben werden. Auf den konkreten Untersuchungsbereich angewendet, kann man das schrittweise Emanzipieren des Landes im Umfeld Jugoslawiens und äußerer Einflüsse nachverfolgen. Konsolidierung des Landes zeichnet Vidmar anhand der institutionellen und rechtlichen Strukturen und anhand der politischen und gesellschaftlichen Akteure nach.

Wissend, wie sich Slownien in der Zwischenzeit entwickelt hat, ist dieses Werk eine ganz spannende Lektüre auch für Nichtpolitologen, auch wenn es in englischer Sprache verfasst ist.

Inzwischen unterrichtet Jure Vidmar Internationales Recht und EU-Recht an der Rechtsfakultät und am St. John's College in Oxford. Als Gastlektor für Menschenrechte und Demokratisierung unterrichtet er an der Universität von Pretoria und an anderen Instituten in Südafrika. Als Gast wurde er kürzlich auch an die Harvard Law School berufen. 

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