Barbara WOLF - WICHA Politik - Wissenschaft - Kunst
Barbara  WOLF - WICHAPolitik - Wissenschaft - Kunst

Ich begrüße Sie herzlich auf meiner Homepage "Politik-Wissenschaft-Kunst"
und freue mich auf Ihre Anmerkungen, Fragen oder Kommentare!

Kontakt

Sie können mir gern
eine e-mail schicken

bww@sbg.at

 

oder Sie rufen mich,
Dr. Barbara Wolf-Wicha,
einfach am Mobiltelefon
an unter

+43 676 3263447

 

oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Ausstellung in Wien, Galerie 3A: GEWALTIGE FRAUEN

Schon vor Beginn meiner künstlerischen Tätigkeit habe ich Ausstellungen organisiert und  KünstlerInnen präsentiert: als Kulturbeauftragte an der Universität, als Kulturkonsulin am Österreichischen Generalkonsulat Berlin, in Vorarlberg, im Burgenland und Oberösterreich und in Salzburg (Wals, Grödig). Und seit 2007 sind bei manchen Gelegenheiten auch meine eigenen Werke zu sehen.

Galerist und Hausherr: "Charly Rieder"

Dass die Ausstellung "GEWALTIGE FRAUEN" mit ausgerechnet diesem Titel am 25. November 2015 eröffnet wurde, ist kein Zufall. Karl Rieder erinnerte bei der Begrüßung der Gäste in der (über-)vollen Galerie daran, dass dieses Datum der von den Vereinten Nationen proklamierte "Internationale Tag zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen" ist. Weltweit werden Initiativen und Aktionen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt - eine davon ist diese Ausstellung,die noch bis zum 18. Dezember  (Mi 17 - 20 Uhr, sonst nach tel. Vereinbarung 0676/5008507) zu sehen ist

B. Wolf-Wicha vor Edith Lechner "Go-Go", Hommage an Dr. Racek und Akemi Takaja, Mischtechnik Acryl/Tusche auf Fotografie [Erich Racek]

Selbst mit einem Bild in einer Ausstellung vertreten zu sein und dennoch die Eröffnung vorzunehmen, über die Künstlerinnen und vor allem zu ihren Werken zu sprechen, ist eine Herausforderung. Natürlich kann jede Aussage nur subjektiv sein - aber entscheidend ist wohl, dass man Respekt und Wertschätzung für die Werke hat. Die elf Künstlerinnen haben es mir sehr leicht gemacht: Ob Malerei, Skulptur, Porzellan oder Keramik, Fotografie oder eine Lichtstein-Skulptur - jede einzelne hätte eine Solopräsentation gerechtfertigt.
Was - unabhängig vom Motiv - sichtbar und spürbar wurde: die Auseinandersetzung mit dem (oft: eigenen) Körper, mit Erotik und Gesellschaft - und die Freude am Schaffen, ohne sich um Markttendenzen zu kümmern.

Aufmerksame Künstlerinnen und Gäste

Die in der Ausstellung gezeigten 12 künstlerischen Ausdruckformen sind jede für sich bewundernswert - und hebeln Versuche aus, "DIE Frauen" als Kollektivsubjekt abzuhandeln, so wie es zum wiederholten Male ein männliches "Genie" (G. Baselitz) getan hat: "Frauen malen Frauen nicht so gut", sie bestünden die "Marktprüfung, die Wertprüfung" nicht. Dass er durch die Kunstgeschichte (und diese Ausstellung) widerlegt ist, bremst G.B. nicht. Und was vom Markt zu halten ist, haben Fälscher (Wolfgang Beltracchi) oder Ben Lewis (Die Millionenblase - zerplatzte Träume am Kunstmarkt) offengelegt.

Genießen Sie also einen kleinen Ausschnitt aus dem künstlerischen Schaffen (im Unterschied zu manchen Medien- und Seitenblicken werden hier die Werke und nicht die BesucherInnen abgebildet!):

Der Abend war ein voller Erfolg: Viel Erfahrungsaustausch, neue gemeinsame Projekte (bis zum August 2016), wechselseitige Einladungen - es war wirklich ein Fest unter Freunden und vor allem unter Freundinnen, die ihren fixen Platz im lokalen, nationalen und internationalen Kunstgeschehen längst gefunden haben.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Barbara Wolf-Wicha - Wissenschaft und Kunst