Barbara WOLF - WICHA Politik - Wissenschaft - Kunst
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3. Tag: Giardini

Der dritte und Abreisetag führte uns zu den GIARDINI. Waren im Arsenal 16 Länderpavillons konzentriert, präsentieren sich in den Giardini 30 weitere Länder in ihren Pavillons. Aber noch ehe man sich durch die Gärten auf den Weg macht, fällt der Pavillon Portugals auf, gestaltet von der Künstlerin Joana Vasconcelos: Sie lässt ein Schiff vor den Giardini ankern, das außen mit Fliesen verkleidet ist. Innen versinkt man in eine blaue Landschaft aus Stoff und Licht.

35 weitere Länder – von Andorra bis Zentralasien - stellen Kunst an anderen Orten Venedigs aus. Wer also den von der Jury mit dem Goldenen Löwen ausgezeichneten besten Pavillon, den Angolas, sehen will, muss sich zum Palazzo Cini begeben.
Den als besten Künstler ausgezeichneten Tino Sehgal und seine beeindruckenden Performance-Künstler findet man leichter, gleich im Zentralpavillon der Giardini. Sie korrespondieren mit den Tafelzeichnungen des Anthroposophiegründers Rudolf Steiner (1861 bis 1925) und den mystischen Buchillustrationen des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung (1875 bis 1961). Wie im Feuilleton der FAZ (vom 1.6.2013) zu lesen ist, hätten die letztgenannten mit dem Schöpfer des Turms bzw. Museums des Weltwissens, Marino Auriti, eines gemeinsam: „Keiner von ihnen erhielt eine künstlerische Ausbildung, sie alle waren Autodidakten, nichts davon wurde für die Kunstwelt oder den Kunstmarkt produziert. Die diesjährige Biennale ist nicht das Schaufenster eines professionellen Kunstsystems, sondern ein synkretistischer Tempel, in dem alle Götter einen Platz gefunden haben.“ Aber natürlich besteht die Biennale nicht nur aus Unbekannten oder Autodidakten – gerade im Zentralpavillon findet man Marisa Merz, Richard Serra oder mit spannenden Werken die Österreicherin Maria Lassnig. Und wer den feinen Strich bewundert, kann an den Zeichnungen von Ellen Altfest nicht vorübergehen!

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